Überblick über L-Carnitin
- L-Carnitin ist eine Vitamin ähnliche Substanz, absolut ohne Nebenwirkungen auf den Körper, da unser Körper selbst L-Carnitin produziert, nur nicht in ausreichender Menge!
- L-Carnitin regt die Fettverbrennung im Körper an, die Fettverbrennung setzt normalerweise erst nach ca. 1/2 Stunde moderatem Ausdauertraining ein, durch die zusätzliche Einnahme von L-Carnitin verkürzt sich deise Zeit auf die Hälfte!
Was ist L-Carnitin?
Es verging eine lange Zeit zwischen der Entdeckung des L-Carnitins zu Anfang diesen Jahrhunderts durch die russischen Wissenschaftler Gurewitsch und Krimberg und seiner kommerziellen Nutzung als einer für alle erschwinglichen Nahrungsergänzung. Dies lag hauptsächlich daran, daß über Jahrzehnte nur geringe Mengen des Stoffes, die unter enormen Kosten aus Fleisch hergestellt wurden, verfügbar waren. Denn interessante Forschungsberichte, die die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des L-Carnitins als ausgezeichnet verträgliche, vitaminähnliche Nahrungsergänzung auf zeigen, gibt es seit Jahrzehnten in ständig wachsender Anzahl. Erst als in den 80er Jahren vollkommen neue Produktionsverfahren, die nicht auf den Rohstoff Fleisch zurückgriffen, zur Serienreife entwickelt werden konnten, wurde L-Carnitin in großen Mengen zu moderaten Preisen als Nahrungsmittelergänzung für alle verfügbar. Etwa gleichzeitig nahm auch die Zahl der wissenschaftliche Arbeiten über die Funktionen des L-Carnitins im Stoffwechsel und seine möglichen Verwendungen zur Aufrechterhaltung der normalen Lebensfunktionen, zur Unterstützung der Heilung verschiedener Gesundheits störungen und zur Verbesserung der Lebensqualität sprunghaft zu. Heute, im Jahre 1998, gibt es über 9.000(!) akademische Forschungsberichte über L-Carnitin und jedes Jahr erscheinen weltweit etwa 300 weitere. Die Grenzen der Einsatzmöglichkeiten dieser Nahrungsergänzung zum Wohle der Menschheit sind noch längst nicht ausgelotet.
Folgende grundsätzliche Aussagen lassen sich heute über L-Carnitin machen
- es ist ein essentieller Inhaltsstoff der Nahrung für höherentwickelte tierische Organismen
- es ist eine vollkommen natürliche Substanz, die hauptsächlich in (Muskel-) Fleisch zu finden ist. Eier und Milch(-produkte) enthalten wenig, Obst enthält so gut wie nichts, Gemüse und Nüsse im Schnitt nur recht wenig dieses Stoffes
- es ist ein vitaminähnlicher Nährstoff, der mit den Vitaminen der B-Gruppe von den Wirkungen her verwandt ist. L-Carnitin wurde deswegen auch einige Zeit als Vitamin BT bezeichnet. Über die Definition von Vitaminen bestehen unter Wissenschaftlern einige Differenzen. Ursprünglich wurden als Vitamine diejenigen Nährstoffe bezeichnet, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Nachdem aber im Laufe der Jahre der diesbezügliche Erkenntnisstand vervollkommnet wurde, und sich herausstellte, daß diverse Vitamine in gewissen Mengen vom Stoffwechsel selbst hergestellt werden können, neigen viele Fachleute heute eher dazu, als Vitamine die Substanzen zu betrachten, die zur Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen unbedingt notwendig sind
- egal woher sie stammen. Insofern läßt sich L-Carnitin durchaus auch als „vergessenes" Vitamin der B-Gruppe bezeichnen.
- es wird in internationalen Klassifikationen der Ernährungswissenschaft gleich nach Cholin aufgeführt, einem anderen vitaminähnlichen Stoff.
- es ist eine Substanz, die für die normalen Lebensprozesse des Organismus unbedingt erforderlich ist, sie ist notwendig zur körpereigenen Energieproduktion und für einen normalen Fettstoffwechsel. Deswegen ist sie in praktisch jedem Bereich des Organismus zu finden, und besonders dort in größeren Mengen, wo reichlich Energie zur Aufrechterhaltung
der normalen Körperfunktionen benötigt wird.
- L-Carnitin kann in der menschlichen Leber, den Nieren und dem Gehirn hergestellt werden. Aber damit lassen sich nur etwa zehn Prozent des normalen Bedarfs decken! Der beträchtliche Rest muß über die Ernährung von außen aufgenommen werden. Bei Säuglingen wird kein L-Carnitin im eigenen Stoffwechsel erzeugt. Mit zunehmendem Alter wird dann langsam die Fähigkeit der L-Carnitin-Herstellung ausgebildet. Deswegen sind Kinder in noch wesentlich größerem Umfang als die Erwachsenen auf Nahrungs-Carnitin angewiesen, um gesund aufzuwachsen. Erst ab einem Alter von etwa 15 Jahren funktioniert die körpereigene L-Carnitin-Synthese des menschlichen Körpers in vollem Umfang. Wenn Kinder vegetarisch ernährt werden, sollte dies unbedingt angemessen berücksichtigt werden. Aus diesem, aber auch anderen wichtigen Gründen, ist
es dringend angeraten, Kindern, wenn schon kein Fleisch, so doch zumindest in ausreichender Menge Eier und Milch(-produkte) zu geben. Es kann sonst zu Entwicklungs- und Wachstumsstörungen. Anämie (Blutarmut), zu Lernschwächen und Dysfunktionen des Immunsystems kommen. Auch bleibende Schäden sind unter diesen Umständen nicht auszuschließen.
- L-Carnitin trägt wesentlich und in vielfältiger Weise zu einer normalen Funktion des Stoffwechsels insgesamt, sowohl direkt als auch indirekt bei. So kann es die Vitalität (Energiestoffwechsel) verbessern, Herzproblemen vorbeugen und bei deren Heilung helfen, in mancher Hinsicht den Alterungsprozeß verlangsamen und so für hohe Lebensqualität in den reiferen Jahren einen wichtigen Beitrag leisten, die Fortpflanzungsfähigkeit bei Männern und das Immunsystem stärken, die Blutbildung und die Sauerstoffabgabe der roten Blutkörperchen wesentlich unterstützen, Schlaganfällen vorbeugen und ihre Folgen lindern sowie die Entgiftung fördern und die Zellen vor vielen schädlichen Stoffen sowie der Bildung von Tumoren schützen
- der menschliche Körper enthält etwa 20 bis 25 Gramm L-Carnitin
- der normale tägliche Bedarf an L-Carnitin beträgt zwischen 200 mg und 500 mg. Bei starken körperlichen Belastungen oder Streß kann der tägliche L-Carnitin - Bedarf ohne weiteres auf 1.200 Milligramm steigen. Spitzensportler verwenden zur Stabilisierung iher Leistungsfähigkeit und zur Minderung des Verletzungsrisikos bei Wettkämpfen bis zu neun Gramm pro Tag
- nur circa zehn Prozent des täglichen L-Carnitin-Bedarfs kann über die körpereigene Herstellung gedeckt werden. Allerdings werden zur Produktion von nur einem Gramm L-Carnitin etwa 30 Gramm Protein verbraucht. So daß bei einer Ernährungslage mit nur geringer L-Carnitin- und Proteinzufuhr leicht auch der Eiweißstoffwechsel überstrapaziert werden kann. Besonders bei hohen körperlichen Anforderungen wird in Belastungssituationen nun wesentlich mehr L-Carnitin gebraucht, müssen zusätzliche Mengen von der lebensnotwendigen Substanz über die Nahrung oder als Nahrungsergänzung zugeführt werden, da der Körper die L-Carnitin-Produktion nicht weiter steigern kann
- gesundheitliche Probleme, Streß, Schwangerschaft, Stillzeit und starke körperliche Belastungen können den L-Carnitin-Bedarf drastisch erhöhen
- L-Carnitinmangel-Symptome sind vielfältig und unspezifisch. Ein „Zuwenig" an dieser vitaminähnlichen Substanz ist im Grunde nur durch gezielte, recht aufwendige Diagnoseverfahren feststellbar. So ist zum Beispiel in der Regel keine Beziehung zwischen dem L-Carnitin-Spiegel im Blutserum und dem in den Zellen vorhanden. Im Klartext: Wird das Blut auf L-Carnitin-Mangel untersucht, und sind die Werte normal, kann trotzdem ein L-Carnitin-Defizit in den Zellen herrschen - mit entsprechenden disharmonischen Auswirkungen auf Gesundheit und Lebenskraft. Für bestimmte Herzerkrankungen sind erhöhte L-Carnitin-Werte im Blutserum sogar typisch!
In wenigen Punkten zusammengefasst kann über die Hauptwirkungsrichtung von L-Carnitin gesagt werden, dass es
- einer der wichtigsten Stoffe für die Fettverbrennung ist und dadurch massiv die Fettverbrennung im Körper anregt
- dem Körper umfassend Kraft gibt
- die Fähigkeit verleiht, mit physischen und psychischen (Höchst-)Leistungen kurz- und langfristig(!) verschleißarm und physiologisch besonders effektiv umzugehen sowie
- den Geist und das Nervensystem schützt und deren Funktionsfähigkeit fördert
Überall, wo der Organismus Energie braucht, spielt es eine wichtige Rolle. So transportiert es zum Beispiel die Fettsäuren in die Mitochondrien, die biochemischen Kraftwerke im Inneren der Zellen. L-Carnitin ist aber nicht nur am Fettstoffwechsel beteiligt. Auch wenn Energie aus Proteinen oder Kohlehydraten gewonnen wird, trägt es seinen Teil zu den entsprechenden Reaktionen bei. Allerdings sorgt es bei ausreichendem Vorhandensein in erster Linie für eine Energiegewinnung aus Fetten.
Dieser Treibstoff ist nämlich auch in jeder Hinsicht wesentlich effektiver für den Organismus als die beiden anderen Alternativen. Denn Fette liefern etwa sechsmal so viel Energie wie Glucose oder Eiweiße, wenn sie verbrannt werden. Außerdem gibt es bei der Energiespeicherung in Form von Glucose das Problem, dass die gleichen Gewichtsanteile Wasser notwandig sind, um die Glucose im Körper als schnell verfügbare Brennstoffreserve einzulagern. Bei der Verbrennung von Proteinen entsteht unter anderem zum Beispiel das extrem schädliche Stoffwechselgift Ammoniak.
Nur die Fettverbrennung kann effektiv Energie in größerem Umfang und für einen längeren Zeitraum bereitstellen.
Weiterhin fördert L-Carnitin die Funktion des Immunsystems, indem es den Makrophagen, den Freßzellen, Kraft gibt, sich schnell durch den Körper zu bewegen, wenn sie Jagd auf unliebsame Eindringlinge wie Viren, Bakterien oder Pilze machen. Auch die Fähigkeit dieser Wächter des Stoffwechsels, die Störenfriede zu umhüllen und buchstäblich aufzufressen, wird von L-Carnitin wirkungsvoll unterstützt.
Auch die männlichen Samenzellen müssen sehr beweglich und ausdauernd sein, um zu einer Eizelle zu gelangen und sie befruchten zu können. Die dafür erforderliche Energie wird auch wieder durch das ausreichende Vorhandensein von L-Carnitin bereitgestellt. In gewissem Sinne ist es nicht falsch, wenn von L-Carnitin als einem männlichen Fruchtbarkeitswirkstoff geredet wird.
Eine hohe L-Carnitin-Reserve steigert die Vitalität insgesamt sowie die Fähigkeit, ausgeglichen mit Stress aller Art umzugehen. Dies ist eine wichtige Hilfe zur Heilung des unter den Menschen in den westlichen Industrienationen in den letzten Jahrzehnten immer mehr verbreiteten LSD-Syndroms. Nein, es geht in diesem Fall mal nicht um Rauschgift. Das Kürzel „LSD" heißt hier nicht Lyseigsäurediäthylamid, sondern Low SexualDesire. Zu deutsch: Geringes geschlechtliches Verlangen. Wie die Wissenschaft herausgefunden hat, wird durch die vielen stressigen Umwelteinflüsse und Alltagsbelastungen bei vielen die Lust zur Lust mitunter stark gedämpft. Dies ist nicht nur eine wesentliche Minderung der Lebensqualität, sondern zieht auch oft soziale und gesundheitliche Langzeitschäden verschiedenster Art nach sich.
L-Carnitin als gesunder Fitmacher kann hier einen Beitrag leisten, indem es die Belastbarkeit stärkt und die Fähigkeit verbessert, mit Streß ausgeglichen umzugehen.
Nicht nur in geistiger Hinsicht kann es stärkend wirken. Die Zellen und die Mitochondrien, die biochemischen Kraftwerke im Zellinneren, die außerdem noch viele verschiedene Substanzen in andere umbauen können und so den Stoffwechsel am Laufen halten, werden von L-Carnitin entgiftet. Die Zellmembranen werden durch L-Carnitin nicht nur vor Schäden durch Säuren, Endotoxine, Tumore, Nekrosen und Streßfaktoren sowie Freien Radikalen geschützt und in ihren Stoffwechselfunktionen optimiert, sondern es fördert außerdem auch noch die Reparatur schadhafter Zellmembranen. Am stärksten hilft L-Carnitin den Immunzellen, den Erythrozyten (Rote Blutkörperchen) und Spermien (Samenzellen).
Eine weitere wichtige Wirkung ist der Schutz des Nervensystems vordem Stoffwechselgift Ammoniak, das nicht nur bei intensiver körperlicher Belastung als Abfallprodukt des Fettstoffwechsels entsteht, sondern auch bei Funktionsstörungen der Leber, zum Beispiel im Zusammenhang mit chronischem Alkoholmißbrauch oder Hepatitis in größeren Konzentrationen auftritt. L-Carnitin unterstützt weiterhin die Heilung geschädigter Nervenzellen.
Für die roten Blutkörperchen ist L-Carnitin absolut lebensnotwendig, da es sie von Stoffwechselendprodukten entgiftet, die auf andere Weise nicht unschädlich zu machen sind. Gleichzeitig erhöht es deren Lebensdauer, verbessert ihre Fähigkeit zur Sauerstoffabgabe an die Zellen und sorgt dafür, daß die roten Blutkörperchen nicht so leicht aneinanderkleben. Dies hilft, Thrombosen, Schlaganfälle und Herzinfarkte zu vermeiden und verbessert insgesamt die Fließfähigkeit des Blutes und damit dessen Fähigkeit, auch über die haarfeinen Kapillaren in möglichst alle Körperbereiche zu gelangen, um Nährstoffe abzugeben und Stoffwechselendprodukte zur Entsorgung abzuholen. Ein gesunder Organismus kann nur auf diese Weise erhalten werden.
Es mag so manchem Leser als etwas übertrieben anmuten, was hier dem L-Carnitin alles an positiven Funktionen zugeschrieben wird. Doch es sind Tatsachen. All dies und noch viel mehr ist wissenschaftlich seit Jahren belegbar.
Die Wirkung auf den Stoffwechsel?
- L-Carnitin ist essentiell für den Transport langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien. Ohne L-Carnitin können langkettige Fettsäuren nicht die in die Mitochondrien gelangen und nicht in Energie umgewandelt werden (z. B. Palmitimsäure, die 50 % der Nahrungsfette ausmachen)
- L-Carnitin kann die Fettverbrennung um 10-13 % steigern
- L-Carnitin stimuliert die Verbrennung der kurz-/mittelkettigen Fettsäuren
- L-Camitin ist notwendig für die Zufuhr und Produktion von Energie
- L-Carnitin entgiftet Zellen/Mitochondrien und optimiert den Zellstoffwechsel
- L-Carnitin schützt die Zellmembranen vor der Zerstörung durch Säuren
- L-Camitin speichert Acetyl-/Acylreste als schnell verfügbare Energie
- verkürzte Erholungsphase, steigert Proteinsynthese
- als Lieferant von Acetat für Synthesen z.B. für Acetylcholin aus Cholin
- verkürzte Erholungsphase, steigert Proteinsynthese
- L-Carnitin verbessert den Ablauf aller Stoffwechselprozesse, an denen CoA beteiligt ist so auch den Glucose- und den Proteinstoffwechsel
Worauf sollten Sie achten?
Carnitin gibt es in zwei chemisch gleichen Formen, dem D- und dem L-Carnitin. Der einzige Unterschied besteht darin, daß D-Carnitin genau spiegelbildlich aufgebaut ist wie L-Carnitin. Diese kleine, aber bedeutsame Verschiedenheit hat die Konsequenz, daß D-Carnitin eine giftige Wirkung in bezug auf verschiedene Körperfunktionen hat und außerdem praktisch keine der gesundheitsfördernden Eigenschaften der Schwestersubstanz L-Carnitin aufweist. Bevor zu Beginn der 80er Jahre neue Herstellungsverfahren für Carnitin entwickelt wurden, war einige Zeit das sogenannte D/L-Carnitin auf dem Markt. Diese Substanz ist eine Mischung aus beiden Arten des Carnitins, die recht preisgünstig herzustellen ist. Nachdem die Gesundheitsschädlichkeit des D-Carnitins entdeckt wurde, folgte in den USA ein Verkaufsverbot dieser Substanz als Nahrungsergänzung. Heutzutage ist das im Handel befindliche Carnitin immer L-Carnitin. Übrigens: Der menschliche Organismus stellt selbst auch nur L-Carnitin her.
Um dies für den Verbraucher noch deutlicher zu machen, dass die verkauften Präperate nur das reine L-Carnitin enthalten ist das reinheitsgeprüfte Zeichen CarniPur eingefürt worden!


